DARMSANIERUNG

Der Darm ist das Zentrum unserer Gesundheit

Die gezielte Darmsanierung, auch bekannt als Symbioselenkung, ist die Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts
der Mikroorganismen (Darmmikrobiom) in der Darmschleimhaut.
Die individuelle Behandlung basiert auf dem Ergebnis der vorausgegangenen Laboruntersuchung und beinhaltet eine Ernährungsanpassung, sowie die gezielte Zufuhr von prä- und probiotischen Kulturen. Die Darmbarriere wird gestärkt,
der Stoffwechsel entlastet und die Nährstoffaufnahme gefördert. 

Ist die Darmbarriere gestört, hat das Folgen für den gesamten Organismus.
Tür und Tor sind im wahrsten Sinne des Wortes geöffnet für autoimmune Erkrankungen, wie Allergien jeder Art, Hauterkrankungen,
wie Neurodermitis, Stoffwechselerkrankungen und vieles mehr.

Das Mikrobiom ĂĽbernimmt viele lebensnotwendige Aufgaben und ist unverzichtbar fĂĽr unsere Gesundheit. Es trainiert das Immunsystem
und ist das Zentrum unserer Gesundheit. Unterschiedliche Ursachen, wie die Einnahme von Antibiotika, einseitige, vitalstoffarme und zuckerreiche Ernährung können zu einer sogenannten Dysbiose im Darm führen. Aber auch psysische Belastungen und Dauerstress
bringen den Darm aus seiner Balance.

Die Darm-Hirn-Achse: So kommuniziert der Darm mit unserem Körper

Der Darm scheint für unsere Gesundheit das zu sein, was der Frankfurter Flughafen für den Flugverkehr ist: Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt, an dem Informationen eingehen, aber auch in den ganzen Körper versendet werden.
Um die Zusammenhänge zu verstehen, versuchen Forscher herauszufinden wie diese Kommunikation abläuft.

Dass unsere Stimmung uns auf Magen und Darm schlägt oder wir schlechte Nachrichten erstmal verdauen müssen, hat jeder
schon mal gespürt. Doch die Kommunikation verläuft in beide Richtungen. Und der Nachrichtenfluss vom Kopf nach unten in
Richtung Darm ist nur ein Bruchteil dessen, was sich in entgegengesetzter Richtung abspielt: Verbunden sind Kopf- und Darmhirn
ĂĽber eine regelrechte Datenautobahn, die Darm-Hirn-Achse. Und wer hier das Sagen hat, wird schon dadurch deutlich, dass etwa
90 Prozent der Informationen in diesem Nervenstrang von unten nach oben senden, also vom Bauch in Richtung Kopf.
Nur über die übrigen 10 Prozent kann unser Kopf seinen Einfluss geltend machen. So entsteht ein völlig neues Bild von Gesundheit
und Krankheit, in dem der Darm eine weitaus bedeutendere
Rolle als ein reines Verdauungsorgan spielt.

Das enterische Nervensystem („Bauchhirn“)

Das dichte Nervengeflecht in unserer Darmwand, das enterische Nervensystem (ENS), ist an der Kommunikation des Darm-Mikrobioms beteiligt. Dieses dichte Nervengeflecht besitzt rund 100 Millionen Neuronen und aufgrund seiner ähnlichen Struktur und Komplexität
wie das Gehirn, wird es als „Bauchhirn“ bezeichnet.

Die Kommunikation zwischen dem enterischen und dem zentralen Nervensystem findet mittels Botenstoffen, sogenannten Neurotransmittern, statt. Zu diesen zählen Serotonin, Dopamin und Gamma-Aminobuttersäure (GABA). Diese werden sowohl
im ZNS als auch im ENS gebildet und Darm und Hirn können sich so austauschen und wechselseitig beeinflussen.

Quelle: LaVita / Life Magazin

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